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Textil-Lexikon

Twill (Köper)

Diagonal gewebte Bindung – robust, strapazierfähig, für Hotel-Uniformen, Servietten und schwere Bettwäsche.

**Twill** (deutsch *Köper*, *Köperbindung*) ist eine der drei Grundbindungen der Weberei (neben Leinwand- und Atlasbindung). Typisches Merkmal: **diagonal verlaufende Gratlinien** auf der Stoffoberfläche, die durch versetzte Bindepunkte entstehen.

**Charakteristika**: Strapazierfähig (deutlich robuster als Perkal/Leinwand), leichter knitterempfindlich, fällt schwerer, hat eine markantere Optik.

**Hotel-Einsatz**: **Uniformen und Arbeitsbekleidung** (Kochjacken, Housekeeping-Kittel, Rezeptionskleidung), **schwere Servietten** (Bankett-Dinner), **robuste Bettwäsche** für Betriebe mit besonders hoher Auslastung, **Tischunterlagen**.

**Bekannte Twill-Typen**: Denim (2:1-Twill), Köper für Bettwäsche (3:1-Twill, 150–200 g/m²), Serge (schärfer gratiger Twill).

Synonyme & verwandte Begriffe

KöperbindungDiagonalbindungTwill-Weave

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